Weiterbildende Masterstudiengänge der BSPH

Qualifizieren Sie sich für leitende Aufgaben im Gesundheitswesen durch einen postgradualen englischsprachige Master of Science in Epidemiology in Vollzeit oder Teilzeit.
Das modulare Studium und die enge Vernetzung mit Experten aus der Praxis bereiten Sie optimal auf den Arbeitsmarkt vor.

Der postgraduale Master of Public Health läuft aus, eine Bewerbung ist seit 2020 nicht mehr möglich.

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Zielgruppe weiterbildende Masterstudiengänge

Die weiterbildenden Studiengänge

  • Master of Science in Epidemiology (am Institut für Public Health)
  • Master of Science in Applied Epidemiology (am Robert Koch-Institut)

richten sich an Personen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss und qualifizierter Berufserfahrung (mid-career professionals). Der Aufbau und die Organisation des Studiums ermöglichen eine gleichzeitige berufliche Beschäftigung in Teilzeit. Sie haben eine methodisch-wissenschaftliche Ausrichtung und bieten durch die vielen Lehrkooperationen mit Einrichtungen im Gesundheitswesen eine an der wissenschaftlichen Berufspraxis ausgerichtete Qualifikation.

Die weiterbildenden Studiengänge liegen in der Verantwortung der Charité - Universitätsmedizin Berlin am Institut für Public Health (IPH) bzw. am Robert Koch-Institut und werden im Sinne der Integration bestehender Strukturen über die Plattform der BSPH angeboten.

Der weiterbildende Master of Public Health (MPH) wurde von 2007 bis 2020 an der BSPH angeboten. Mit der Einrichtung des konsekutiven Master of Science in Public Health wird der weiterbildende Studiengang abgewickelt. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und bedanken uns für die Zusammenarbeit der vielen Dozierenden aus Forschung und Praxis.   

"Neben der Arbeit zu studieren und sich intensiv mit neuen inhaltlichen und methodischen Themen auseinanderzusetzen, war für mich sehr spannend aber gleichzeitig auch herausfordernd. Die Zusammenarbeit mit meinen Kommiliton*innen unterschiedlichster beruflicher Hintergründe war eine besonders bereichernde Erfahrung" (Kathrin G., Absolventin Master of Science Epidemiologie).

Was ist Epidemiologie?

Die Epidemiologie ist eine Kerndisziplin von Public Health. Sie befasst sich mit der Verteilung von Gesundheit und Krankheit in Bevölkerungen, sowie mit den Faktoren, die diese Verteilung beeinflussen. Maßgeblich spielen bei der gesundheitlichen Lage einer Bevölkerung klinische und soziale Risikofaktoren eine Rolle. Klinische Faktoren kommen aus der Medizin. Soziale Faktoren sind u.a. das Gesundheitssystem, die Versorgungsstrukturen, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und auch das individuelle Gesundheitsverhalten von Personengruppen.

In der epidemiologischen Forschung werden Daten gesammelt und mit statistischen Methoden ausgewertet um Zusammenhänge zwischen einer Exposition bzw. Risikofaktoren und einer Erkrankung bzw. Gesundheitszustand zu finden. Epidemiologie führt Methoden und Erkenntnisse aus der Medizin, Statistik, Sozial- und Naturwissenschaften zusammen und befasst sich mit der Planung, Durchführung und Auswertung von Forschungsstudien.  Epidemiologische Forschungsergebnisse bilden die wissenschaftliche Evidenz für die Planung von Public Health Interventionen.

Epidemiologie ist anwendungsorientiert. Epidemiologen erforschen praktische Aspekte von Gesundheit und Krankheit, die uns über das Individuum hinaus die Ausbreitung von Krankheiten in Bevölkerungen und Risikogruppen erkennen lassen.

Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache in den weiterbildenden Masterstudiengängen Epidemiology und Applied Epidemiology ist Englisch.

Kursteilnahme ohne Immatrikulation

Es besteht die Möglichkeit, nur ausgewählte Module oder Intensive Short Courses extern zu belegen. Die Kosten errechnen sich anhand der erlangten ECTS. Pro ECTS werden €250,- berechnet (€170 für Studierende und Doktorand*innen).

Studiengangsekretariat weiterbildende Masterstudiengänge

Tanja Te Gude

+49 30 450 570 812