Bewerbung für den konsekutiven Master of Science in Public Health

Der Bewerbungszeitraum für den konsekutiven Masterstudiengang Public Health ist vom 01.06. bis 15.07. eines jeden Jahres.

Zugangsvoraussetzung ist ein Hochschulabschluss mit Public Health-bezug.

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Bewerbung MScPH

  • Sie können sich nur zwischen dem 01.06. und 15.07. eines jeden Jahres für den konsekutiven Masterstudiengang Public Health bewerben. Es werden ausschließlich elektronische Bewerbungen akzeptiert.
  • Das Bewerbungsverfahren zum MScPH ist in der Zugangs- und Zulassungssatzung (ZZO) des MScPH (AMB Nr. 185 vom 14.03.2017) geregelt.
  • Die mündlichen Auswahlgespräche finden am 10. und 11. August 2020 am Charité Campus Virchow (Forum 3) statt.

Zugangsvoraussetzungen

Bachelor mit 180 ECTS. Es wird keine bestimmte Fachrichtung im Bachelor vorausgesetzt.

Jeweils 10 ECTS im Erststudium in zwei der folgenden Fachgebiete (2x10 ECTS):

  • Humanbiologie,
  • Statistik / Biostatistik,
  • Politik- bzw. Wirtschaftswissenschaften,
  • Soziologie bzw. verwandte Sozialwissenschaften.

Gute Englischkenntnisse. Die Fachliteratur ist größtenteils auf Englisch. Die Studiengangssprache ist grundsätzlich Deutsch, aber einige Module finden in englischer Sprache statt. Dies ermöglicht den ERASMUS Austausch.

Bewerbungsverfahren

Folgende Schritte sind für eine Bewerbung erforderlich:

1. Geben Sie Ihre Daten über den Online-Antrag in das Hochschulinformationssystem der Charité ein (Online-Antrag auf Zulassung). Hinweis: Der Online-Antrag ist nur während des Bewerbungszeitraums 1.6. bis 15.7. verfügbar.

2. Reichen Sie die unterstützenden Bewerbungsunterlagen (Abschlusszeugnis oder Transcript of Records, Nachweis über 2x10 ECTS und Motivationsschreiben) im PDF-Format per Email an MScPH-Bewerbung@charite.de ein.

3. Auf Basis der Abschlussnote des vorangehenden Studiums wird eine Rangliste erstellt (ZZO §7). Aus dieser Ranglsite werden 120 Studienbewerber*innen zu einem persönlichen Auswahlgespräch eingeladen. Über das Auswahlgespräch wird die finale Bewerberrangliste zur Zulassung bestimmt (ZZO §13). 

Die Auswahlgespräche finden am 10. und 11. August 2020 am Charité Campus Virchow (Forum 3)statt.

Bewerbungsunterlagen

Zugangsvoraussetzung für den MScPH ist der berufsqualifizierende, Public Health-relevante Abschluss eines Hochschulstudiums mit mindestens 180 ECTS. Dies ist in der Regel ein Bachelor. Um die Public Health-relevanz sicher zu stellen müssen im Rahmen des Studiums fachliche Inhalte aus den Fachgebieten Humanbiologie, Statistik, Politik-, Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften erworben worden sein.

Bitte schicken Sie im Bewerbungszeitraum (1.6. bis 15.7.) die folgenden Unterlagen im PDF-Format per E-mail an MScPH-Bewerbung@charite.de. Achten Sie dabei auf die korrekte Dateibezeichnung.

a) Abschlusszeugnis mit Note (Dateiname: Nachname_Vorname_Zeugnis). Sollte Ihnen noch kein Abschlusszeugnis vorliegen, so ist ein vorläufiges Abschlusszeugnis oder eine Leistungsübersicht (Transcript of Records) mit vorläufiger Note ausreichend. Bitte im Online-Antrag  „Zwischenprüfung“ auswählen. Als „Prüfungsdatum“ das Ausstellungsdatum der Leistungsübersicht (Transcript of Records) angeben.

b) Nachweis über im Erststudium erworbene fachliche Inhalte im Umfang von 2x10 ECTS (Dateiname: Nachname_Vorname_2x10ECTS) aus zwei der folgenden Fachgebiete:

  • Humanbiologie
  • Statistik / Biostatistik
  • Politik- bzw. Wirtschaftswissenschaften
  • Soziologie bzw. verwandte Sozialwissenschaften.

Als Nachweis dienen Zeugnis, Transcript of Records oder Modulzertifikat. Bitte markieren Sie eindeutig, welche Module für welchen Bereich angerechnet werden sollen!

Um sich für den MScPH bewerben zu können, müssen für zwei der genannten Bereiche jeweils mindestens 10 ECTS nachgewiesen werden. Die vier Bereiche sind so definiert, dass sie sowohl durch Inhalte als auch durch disziplinär orientierte wissenschaftliche Grundlagen, Methoden und Argumentationen gekennzeichnet sind.

  • Für eine Anrechenbarkeit auf die 10 ECTS spricht, wenn die o.g. Begriffe im Modulnamen vorkommen (z.B. Statistik I, Grundlagen der Politikwissenschaften, oder Allgemeine Soziologie) bzw. wenn sie eindeutig zuzuordnen sind (z.B. Anatomie oder Physiologie zu Humanbiologie). Wenn es sich um allgemeinere Modulnamen handelt (z.B. „Wissenschaftliches Arbeiten“, „Internationale Medizin“), muss der Inhalt (z.B. Statistik oder Humanbiologie) getrennt nachgewiesen werden.
  • Gegen eine Anrechenbarkeit spricht, wenn der Modulname nahelegt, dass es gerade nicht um wissenschaftliche Grundlagen, Methoden oder Argumentationen, sondern um reine Anwendung geht (z.B. „Soziale Kompetenzen“, „Empirisch-klinisches Arbeiten“). Der Titel des Moduls muss eindeutige Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen; ansonsten müssen weitere Unterlagen, z.B. die Modulbeschreibung vorliegen.
  • Die ECTS sollen im vorangegangenen (Bachelor-)Studiengang erworben worden sein, das heißt, dass i.d.R. die anzurechnenden ECTS aus dem „Transcript of Records“ hervorgehen sollten. Nachweise, die nicht Teil des vorangegangenen Studiengangs waren, d.h. nicht auf den Studiengang angerechnete Berufsausbildungen (z.B. im pflegerischen oder therapeutischen Bereich), Summer Schools, abgebrochene Studiengänge oä können im Einzelfall auch als Nachweis geltend gemacht werden.
  • Das entsprechende Modul muss ganz oder zu mindestens 50% einem Bereich zugeordnet werden können (d.h. aus einem Modul mit 6 ECTS können nicht 1 oder 2 ECTS angerechnet werden). Module, in denen eine Kombination an Fächern aus verschiedenen Disziplinen unterrichtet wird (z.B. „Qualitative und quantitative Sozialforschung“), muss nachgewiesen werden, welcher Anteil dieses Moduls jeweils auf die 10 ECTS angerechnet werden kann.

Die Entscheidung, ob fachliche Inhalte anerkannt werden obliegt dem Prüfungsausschuss. Fragen zur Anerkennung von fachlichen Inhalten können daher nicht vom Studiengangsekretariat oder der Studiengangskoordinatorin beantwortet werden. Wir empfehlen, sich auf jeden Fall zu bewerben, auch wenn Sie unsicher sind, ob Sie das Kriterium der im Erststudium erworbenen fachlichen Inhalte erfüllen.

c) Motivationsschreiben (Dateiname: Nachname_Vorname_Motivation)

Das Motivationsschreiben darf nicht mehr als 2 DIN A 4 Seiten umfassen. Gehen Sie in Ihrem Motivationsschreiben insbesondere auf folgende Fragen ein:

  • Warum wollen Sie Public Health studieren?
  • Worin besteht die Public Health-Relevanz Ihres vorangegangenen Hochschulstudiums?
  • Welche Inhalte sehen Sie für das anstehende Public Health Masterstudium als besonders wichtiges Fundament?
  • Bei Public Health steht die Bevölkerungsgesundheit im Mittelpunkt. Welche aktuelle Public Health-relevante Herausforderung beschäftigt Sie besonders?
  • In welchem Public Health-relevanten Arbeitsfeld möchten Sie in Zukunft arbeiten?
  • Wo sehen Sie Ihre Stärken und wo möchten Sie einen Beitrag zu Public Health leisten?

Das Motivationsschreiben bildet die Grundlage für das Auswahlgespräch.

Falls zutreffend:

d) Studienbewerber*innen, die eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur oder Hochschulabschluss) nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen bei der Bewerbung deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.charite.de/studium_lehre/bewerbung_zulassung/sprachkenntnisse/ (Dateiname: Nachname_Vorname_Sprachnachweis)

e) Für die Berücksichtigung von Wartesemestern: Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt in Deutschland besuchten Hochschule einreichen. (Dateiname: Nachname_Vorname_Exmatrikulationsnachweis)

f) Für die Berücksichtigung als Härtefall: postalischer Eingang des formlosen Antrages mit den entsprechenden beglaubigten Nachweisen bis spätestens 15. Juli des Jahres (Ausschlussfrist).

Persönliches Auswahlgespräch

Wir freuen uns, Sie im Rahmen eines persönlichen Auswahlgesprächs besser kennen zu lernen. Die Einladung zum Auswahlgespräch erfolgt an 120 Bewerber*innen auf Grund ihres Notendurchschnitts. Da eine besondere Eignung für ein Public Health Studium nicht nur über Noten definiert wird, gibt Ihnen das Auswahlgespäch die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen, Kompetenzen und besondere Motivation im persönlichen Gespräch darzulegen. Ihr Motivationsschreiben bildet dafür die Grundlage. Für jedes Gespräch mit zwei Dozierenden aus dem Studiengang sind 30 Minuten vorgesehen. Wir freuen uns auf den Austausch!

Auf Basis der Abschlussnote des vorangehenden Studiums, der Note des Auswahlgesprächs und ggf. ihrer im Auswahlgespräch vorgelegten Zusatzqualifikationen (z.B. fachlich relevantes Praktikum, Berufstätigkeit, Berufsausbildung oder Auslandsaufenthalt) wird die finale Bewerberrangliste zur Zulassung zum Studiengang erstellt.

Die Auswahlgespräche finden am 10. und 11. August 2020 statt.

Studienplatzvergabe

Es stehen ca. 60 Studienplätze zur Verfügung. Zur Sicherstellung der Chancengleichheit sind 5% der Studienplätze für Bewerber*innen mit außergewöhnlichem Härtefall reserviert. Von den verbleibenden Plätzen werden 80% nach der Rangliste im Auswahlverfahren und 20% nach Wartesemester vergeben. 

  • Die Rangliste im Auswahlverfahren (ZZO §13) wird aus der Abschlussnote, der Note des Auswahlgesprächs und ggf. der im Auswahlgespröch vorgelegten Zusatzqualifikationen (z.B. fachlich relevantes Praktikum, Berufstätigkeit, Berufsausbildung oder Auslandsaufenthalt) gebildet.
  • Die Rangliste nach Wartesemester (ZZO §14) wird nach Anzahl der Wartesemester (maximal 6) und der Rangliste im Auswahlverfahren gebildet.

Vergabe von Studienplätzen nach Härtefall

Studienplätze werden nach Härtefall vergeben, wenn in der eigenen Person liegende besondere gesundheitliche, familiäre, behinderungsbedingte oder soziale Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erfordern.

  • Gesetzliche Verweise: §§ 7, 7a BerlHZG; §§ 6, 8 und 15 BerlHZVO; § 6 der Zugangs- und Zulassungssatzung des gemeinsamen konsekutiven Masterstudiengangs Public Health.

Fügen Sie Ihrem formlosen Härtefallantrag geeignete Nachweise als beglaubigte Kopien bei. Fügen Sie in jedem Fall Unterlagen (Bescheinigungen, Gutachten, fachärztliche Gutachten usw.) bei, die einem fremden Betrachter die im Antrag genannten Umstände nachvollziehbar und einleuchtend erscheinen lassen. Bedenken Sie dabei, dass wir bei der Beurteilung und Bewertung von Härtefallanträgen einen strengen Maßstab anlegen müssen – im Interesse einer Chancengleichheit aller Bewerber*innen.

Der Härtefallantrag ist zusätzlich zu Ihrem Online-Antrag mit den notwendigen Unterlagen bis 15. Juli (Ausschlussfrist) an folgende Anschrift per Post zu senden an:

CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Referat Studienangelegenheiten
Zulassung
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Vergabe von Studienplätzen nach Wartezeit

Für eine Berücksichtigung Ihrer Wartezeit muss bei der Bewerbung die Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt in Deutschland besuchten Hochschule per Email an MScPH-Bewerbung@charite.de eingereicht werden.

Informationen aus dem Immatrikulationsbüro finden Sie unter https://www.charite.de/studium_lehre/bewerbung_zulassung/masterstudiengang_public_health_konsekutiv/

Nachweis der Deutschkenntnisse

StudienbewerberInnen, die ihre Studienqualifikation (Abitur oder Hochschulabschluss) nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen bei der Bewerbung hinreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Bitte per E-Mail einreichen (Dateiname: Nachname_Vorname_Sprachnachweis).

Weiterführende Informationen finden Sie hier.